Information für Anwender zusätzlich zur
Produktbeschreibung wir (fortgesetzt)
A1: Effektive Genauigkeit und Auflösung des MicroScan liegen im Bereich vieler anderer 3D-Scanner oder darüber. Aufgrund der geringen Sensorgröße kann jedoch bei kompliziert geformten Objekten ein wesentlich höherer Anteil der Objektoberfläche als mit anderen Scannern erfasst werden. In Bezug auf Preis-Leistungsverhältnis, Flexibilität und Einsatzmöglichkeiten zählen sowohl der MicroScribe als auch der MicroScan zu den führenden Produkten am Markt.
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A2: Im Gegensatz zu Scannern mit fester Perspektive oder geschlossenen Scannern erlauben MicroScribe/MicroScan-Systeme intuitives Freihand-Scannen. Das (bei manchen Objekten problematische) Umpositionieren oder Drehen im Arbeitsraum entfällt, interne oder externe Drehteller oder Aufspannungselemente werden nicht benötigt. Der Scanvorgang kann in Echtzeit verfolgt werden und unterliegt der umfassenden Kontrolle des Anwenders. Das vollständige Erfassen von Objekten ohne mehrfaches Ausrichten und Registrieren erfolgt weitaus schneller und einfacher als bisher, insbesondere bei komplizierten Formen. Falls erforderlich (beispielsweise bei Objekten, deren Größe die Reichweite des Systems übersteigt), können Teilscans auf einfache Weise und mit hoher Präzision kombiniert werden, und zwar über Referenzpunkte oder durch automatische Ausrichtungsoptimierung in Überlappungszonen. Außerdem können zusätzlich zu dichten Punktwolken auch Einzelpunkte an bestimmten Stellen und Konturkurven digitalisiert werden.
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A3: MicroScan exportiert 3D-Punktwolken und Polygon-(Drahtgitter-)Modelle. Da 3D-Technologien inzwischen in viele Anwendungsbereiche Einzug gehalten haben und praktisch jedes 3D-Programm zumindest einen dieser beiden Modelltypen importieren kann, fügen sich MicroScribe/MicroScan-Systeme perfekt in den Arbeitsablauf dieser Anwendungen ein. Technische Hintergrund-Informationen können dem Dokument „Von der CAD-Rekonstruktion zum Reverse Engineering“ entnommen werden.
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A4: Um alle Details der Objektoberfläche aus einer optimalen Perspektive erfassen zu können, muss der MicroScan-Sensorkopf stets frei zu orientieren und daher auch um die Achse des Taststifts drehbar gelagert sein. Die 6-Achs-Version („6 degrees of freedom“ oder „6DOF“ oder auch „spinning stylus“-Version) des MicroScribe verfügt über diese zusätzlich benötigte Achse. Aus diesem Grunde können nur die 6-Achs-Typen sofort durch einen MicroScan ergänzt werden, nicht jedoch die 5-achsigen Standardtypen. Der Upgrade von fünf auf sechs Achsen ist zwar möglich, jedoch recht kostspielig.
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A5: Das ist nicht möglich. Dies gilt auch im Fall eines 6-Achs-Systems (was eine grundlegende Voraussetzung darstellt), da die älteren Geräte der 3D-Generation nur mit einer seriellen Schnittstelle ausgerüstet sind. Zum Anschluss des MicroScan wird jedoch die USB-Schnittstelle der aktuellen Gerätegenerationen G2 oder MX benötigt. Die Aufrüstung mit einer USB-Schnittstelle ist zwar möglich, jedoch recht kostspielig.
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A6: Außer mit den älteren MicroScribes der 3D-Generation kann der MicroScan ohne Probleme oder sonstige Einschränkungen zusammen mit jedem 6-Achs-MicroScribe betrieben werden, auch mit den portablen Messmaschinen („coordinate measurement machines“ CMM) der Generation MX.
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A7: Nein. Der MicroScan wird mit dem Zubehör-Eingang des MicroScribe und dem Firewire-Anschluss des Rechners verbunden, die benötigten Kabel sind im Lieferumfang enthalten. Kalibration, Scanprozess, Datenaufbereitung und Modellexport erfolgen mit Hilfe des Programms MicroScan Tools.
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A8: So wie der MicroScribe wird auch der MicroScan Lasersensor in kalibriertem Zustand ausgeliefert. Nachdem der MicroScan am Taststift des MicroScribe befestigt wurde und das erste Mal in Betrieb genommen werden soll, müssen die beiden Systeme relativ zueinander kalibriert werden. Als Kalibrationsobjekt dient eine mitgelieferte Präzisionskugel. Dieser Vorgang dauert nur wenige Minuten und ist in der Dokumentation ausführlich beschrieben. Um hohe bzw. höchste Genauigkeit zu gewährleisten, kann das System nach Abnahme/Neumontage des Sensors erneut kalibriert werden. Bei exakt reproduzierter Montageposition ist dies jedoch nicht notwendig.
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A9: Die maximale Reichweite einer MicroScribe/MicroScan-Kombination ist bis zu 30 cm größer als die des MicroScribe. Die MicroScan Tools Software ermöglicht es jedoch, Objekte aus beliebigen, unabhängigen Perspektiven zu scannen und die Teilmodelle zu registrieren (gegeneinander auszurichten und zu vereinigen). Daher können auch Objekte erfasst werden, die wesentlich größer als der Arbeitsraum des Systems sind. Durch die Kombination des Formverlaufs oder von Referenzpunkten in Überlappungsbereichen und anschließende automatische Ausrichtungsoptimierung wird eine perfekte Registrierung erreicht. Die Referenzpunktmethode entspricht dem fortgesetzten Digitalisieren entlang eines größeren Objekts mit dem MicroScribe, wobei jeweils Tripel von Referenzpunkten für die korrekte gegenseitige Ausrichtung sorgen (eine als „Gänsemarsch“ oder „Froschhüpfen“ bekannte Vorgehensweise, im angelsächsischen Sprachgebrauch mit "daisy chaining” oder “leap frogging” bezeichnet).
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A10: Eines der Entwicklungsziele des MicroScan war es, maximale Leistung und Bedienungskomfort bei minimalem Raumbedarf zur Verfügung zu stellen. Daher ist die MicroScribe/MicroScan-Kombination auch ein führendes Produkt im Hinblick auf Portabilität und Vielseitigkeit. Nach wenigen Minuten des Aufbaus ist das System jederzeit und überall einsatzbereit.
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A11: Der MicroScan ist ein externes Zusatzsystem, welches von seiten des MicroScribe keine Modifikationen erfordert. Die Fähigkeiten des MicroScribe als eigenständiger Tastdigitalisierer werden weder beeinträchtigt noch unterdrückt.
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A12: MicroScan Tools enable the user
to optimize and calibrate the sensor, control data acquisition, process
point cloud and polygon models, register multiple scans, and export results
to subsequent software applications. Even the MicroScribe’s ability
to support custom tips for single point acquisition has been implemented.
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A13: Die MicroScan Tools Software ermöglicht dem Anwender die Optimierung und Kalibrierung des Sensors, die Kontrolle über die Datenerfassung, die Nachverarbeitung der Punktwolken- und Polygonmodelle, die Registrierung mehrfacher Scans und den Export der Ergebnisse für die Verwendung in nachfolgende Applikationen. Sogar die vom MicroScribe her mögliche Unterstützung kundenspezifischer Tastspitzen zur Einzelpunktaufnahme wurde implementiert und kann auch innerhalb der Software genutzt werden.
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A14: Im MicroScan Sensor wurden zwei Linienlaser in unterschiedlichem Winkel zur Blickachse der Kamera montiert, wodurch zwei unterschiedliche Messgeometrien und Scanmodi zur Auswahl stehen: Die Erfassung eines kleineren Messvolumens in kürzerem Abstand zum Sensor mit höherer Auflösung oder alternativ die Erfassung eines größeren Volumens in größerem Abstand mit geringerer Auflösung. Beide Einstellungen haben gegensätzlichen Einfluss auf Messgeschwindigkeit und Detailtreue, wobei der Anwender jederzeit umschalten und so den Scanprozess an die lokalen Merkmale der Objektoberfläche anpassen kann.
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